Samstag, 10. November 2007

Dritte Aufgabe: Bewertung der Homepage Clio-online

Clio-online bietet für die Geschichtswissenschaften im deutschsprachigen Raum einen zentralen Einstiegspunkt in das Internet. Laut Impressum sind Prof. Dr. Wilfried Nippel und Dr. Rüdiger Hohls die Projektleiter. Die Projektkoordination übernimmt Dr. Rüdiger Hohls, für die Webredaktion ist Thomas Meyer verantwortlich. Zusätzlich existiert noch ein wissenschaftlicher Beirat, welcher der Projektleitung Empfehlungen ausspricht.
Die Startseite von Clio-online präsentiert sich sehr übersichtlich und kompakt. Am linken Frame besteht für registrierte Benutzer die Möglichkeit sich anzumelden, sowie die Partner der Seite und Projekte an denen Clio beteiligt ist. Außerdem gibt es einen Nachrichtendienst und einen Link zum Sponsor der Seite, dem Haus der bayrischen Geschichte. Der Hauptframe zeigt eine Suchmaske, aktuelle Nachrichten sowie einen Überblick der Funktionen der Seite. Am obersten Rand befinden sich diverse Raster, mit denen man die wichtigsten Sparten durchklicken kann. Diese erweitern sich ebenfalls und zeigen die wichtigsten Unterfunktionen.
Die Anmeldung bei Clio-online läuft folgendermaßen ab: Nachdem man die AGB gelesen und bestätigt hat, wird der Nutzer aufgefordert, eine E-Mail-Adresse, akademischen Grad, sowie den Namen anzugeben. Anschließend musste ich noch einen per Mail (welche im Spam-Ordner landete) zugesandten Bestätigungslink folgen, um die Registrierung abzuschließen. Durch die Anmeldung erhält man die Möglichkeit, E-Mail-Beiträge von H-Soz-u-Kult, Zeitgeschichte-online und geschichte.transnational abonnieren.

Die Rubrik Rezensionen ermöglicht dem Nutzer die Suche nach Rezensionen zu Monografien und Sammelbänden. Dabei werden unterschiedlichste Websites durchsucht.
Der Bereich Webverzeichnis beinhaltet verschiedene Linksammlungen. Unter Bibliografien ist es möglich, Bibliografiesammlungen und Zeitschriftenverzeichnisse zu bestimmten Themen zu durchsuchen. Die Unterkategorie Forschung enthält Links zu diversen Forschungs- und forschungsnahen Projekten, Foren und Rezensionsjournalen. Bei Institutionen besteht die Möglichkeit, diverse forschungsrelevante Einrichtungen wie Archive, Behörden, etc. zu durchforsten. Die Unterkategorie Kataloge bedient Bibliothekskataloge sowie bibliotheksnahe Datenbanken und statistische Datensammlungen. Materialien enthält Internetangebote über Ausstellungen, Lehrmaterialien und Software für den wissenschaftlichen Gebrauch. Der Bereich Multimedia deckt Seiten mit multimedialen Inhalten ab. Die Unterkategorie Nachschlagewerke beinhaltet Lexika, Thesauri und Wörterbücher, Adress- und Personenverzeichnisse sowie weitere Verzeichnisse oder Nachschlagewerke. Unter Quellen findet der Benutzer Links zu Quellen und Quellenverzeichnissen, die für geschichtswissenschaftliche Forschung relevant sein könnten. Die Unterkategorie Portale bedient umfassende thematische Websites, Portale und virtuelle Bibliotheken. Zu guter Letzt findet man noch den Punkt Publikationen, welcher Websites enthält, die mit Veröffentlichungen wie Artikel, Essays, Monografien und Zeitschriften, aber auch Dissertationen und sog. graue Literatur (Bücher und andere Publikationen, die nicht über den Buchhandel vertrieben werden) aufwarten. Jeder Eintrag im Webverzeichnis wird genau beschrieben und enthält noch etliche Zusatzinformationen.
Die Rubrik Institutionen enthält eine Suchmaschine, mit der nach bestimmten wissenschaftlichen Einrichtungen aber auch nach Verlagen oder Behörden gesucht werden kann.
Der Findmittelkatalog bietet einen Zugang zu vorhandenen Findmitteln (dokumentieren den Bestand einzelner Archive und werden üblicherweise in Bibliotheken verfügbar gemacht). Durch die Suchfunktion wird eine gezielte Recherche ermöglicht.
Neue, durch die Benutzer erstellte Artikel werden von der Redaktion geprüft und die Verfasser anschließend in das ForscherInnenverzeichnis eingebunden. Jeder Eintrag enthält eine Kontaktinformation, den wissenschaftlichen Werdegang sowie Publikationen, Forschungsinteressen und Arbeitsgebiete.
Die Clio-online Guides sollen laut Homepage Basiswissen vermitteln. Die drei Kategorien übergreifend, regional und thematisch beinhalten detaillierte Informationen zu den behandelten Themen (z. B. Stadtgeschichte, Frauen- und Geschlechtergeschichte, etc.). Besonders praktisch fand ich den Einzelseitenmodus, der lästiges Durchklicken durch die Guides erspart.
Die Rubrik Chancen enthält Links zu Stellen- und Praktikumsbörsen, Stipendien, Weiterbildung und eine Studiengangsdatenbank.
Die Metasuche Fachdatenbanken ermöglicht eine datenbankübergreifende Suche. Jeder weiterführende Eintrag ins Web bei Clio-online wird genau beschrieben und enthält noch etliche Zusatzinformationen.

Clio-online ist vom Konzept her ein Hypertext. Die Texte sind für das Medium adäquat aufbereitet. Die Schriftgröße ist meiner Meinung nach in Ordnung, obwohl sie bei höheren Auflösungen ein wenig zu klein geraten könnte. Die Farben sind einheitlich in rot und schwarz gehalten. Die Zitation, vor allem in den Guides, geht in Ordnung, jedoch bietet die Seite keine Zitationsvorschläge (oder ich habe sie nicht gefunden). Durch die Natur der Seite steht Clio-online im wissenschaftlichen Dialog mit anderen Seiten, vor allem auf der Partnerseite H-Soz-u-Kult besteht die Möglichkeit, über ein Diskussionsforum Meinungen auszutauschen. Hinweise für technische Wartungen habe ich außer bei der Rubrik Rezensionen (letzte Aktualisierung 16.10.2007) keine gefunden.
Programmier-, Verlinkungs-, Orthographie- und inhaltliche Fehler konnte ich keine entdecken. Eine explizite Druckfunktion fand ich nur bei den Guides. Beim URL-Design verlässt man nie die Clio-online Struktur, jedoch sind die einzelnen Rubriken durch Zahlen gekennzeichnet (z.B. Webverzeichnis: www.clio-online.de/site/lang__de/40208087/default.aspx). Die Ladezeiten sind durch die schlanke Gestaltung und den Verzicht auf Bilder sehr kurz gehalten. Flash Animationen oder direkte Werbung konnte ich keine erkennen. Feedbackmöglichkeiten scheint es viele zu geben, denn unter der Kategorie Redaktion sind viele Kontaktmöglichkeiten aufgelistet. Durch die ForscherInnendatenbank ist es sehr einfach mit den Rezensenten in Verbindung zu treten.

Als ich zum ersten Mal Clio-online besuchte, war der schiere Umfang der Seite erdrückend. Der logische Aufbau und die einfache Bedienbarkeit erleichtern jedoch den Einstieg. Besonders nützlich fand ich die Hilfefunktion, welche die allgemeinen Funktionen knapp beschreibt. Mir persönlich gefiel die Seite sehr gut und somit hat sie sich eine fixen Platz in meinen Bookmarks erobert. Auf jeden Fall ist Clio-online für jeden (angehenden) Historiker empfehlenswert.

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